Was ist denn bitte – PTA ?

Wenn ich anderen mitgeteilt habe, ich würde eine Ausbildung zur PTA machen, kam diese Frage so gut wie immer auf. Die meisten scheinen noch nie davon gehört zu haben. Dabei sind sie ihnen schon öfters begegnet.

PTA steht für Pharmazeutisch-technische Assistenten!


Doch wo soll man denn nun bitte einen solche/n Pharmazeutisch-technische/n Assistenten/-in getroffen haben? So kompliziert ist das gar nicht! Ganz einfach – in der Apotheke…

Der Großteil der PTAs finden ihre Anstellung in der öffentlichen Apotheke. Sie gehören dort zum pharmazeutischen Personal. Nur pharmazeutisches Personal darf in der Apotheke bestimmte Tätigkeiten ausführen. Darunter die Abgabe und die Beratung von Arzneimitteln.
Das heißt – wohlmöglich wurdet ihr mal von einer/m PTA beraten.

Zu meinem Erschrecken musste ich feststellen, dass es immer wieder Menschen gibt, die glauben in der Apotheke würden nur Apotheker arbeiten. Dabei gibt es da eine doch recht weite Palette an Mitwirkenden z.B. Boten, PKAs, hin und wieder vllt. auch ein Pharmazieingenieur, usw….

Doch gehen wir jetzt mal wieder auf die PTAs ein. Immerhin handelt es sich auf dieser Seite um genau dieses Berufsfeld.

Wie gesagt arbeiten die meisten PTA in der Apotheke. Neben der Beratung, Informationsgebung und Abgabe von Arzneimitteln haben PTAs noch weitere sogenannte pharmazeutische Aufgaben, die sie erledigen dürfen. Dazu zählt die Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln, die Prüfung von Ausgangsstoffen oder des Arzneistoffes selbst. Desweiteren sind sie auch für das Medikationsmanagement zuständig. – Warte, Medikationsmanagment? Das ist die wiederholte Analyse der gesamten Medikation (auch bei Selbstmedikation) eines Patienten, zur Gewährleistung der Arzneimittel-Therapiesicherheit.
Und…und.. und …

Das wird hier sonst zu lang! Wenn ihr eine ausführliche Auflistung der pharmazeutischen Tätigkeiten wünscht, findet ihr sie hier: LINK ( Artikel noch in Arbeit )

Viele PTAs träumen davon in einer Krankenhaus-Apotheke zu arbeiten. Man sagt die Bezahlung und die Arbeitszeiten wären besser. Hier fällt meinst die beratende Komponente weg! Der Fokus liegt ganz klar auf dem pharmazeutisch/medizinischen Teil des Berufes.


Typische Schwerpunkte in der KH-Apotheke liegen somit:
– Bei der Arbeit in der Sterilabteilung: Hier werden zum Beispiel Zytostatika für onkologische Patienten hergestellt oder auch meist größere Mengen an Infusionslösungen.
– Bei der Analytik: Hier werden umfangreiche Prüfungen an Rohstoffen und Eigenherstellungen vorgenommen.
– Bei der Eigenherstellung: Es werden hier jegliche Arten von Arzneimittel hergestellt, die nicht als Darreichungsformen auf dem pharmazeutischen Markt zur Verfügung stehen. Wie zum Beispiel bei Kleinstdosierungen für Säuglinge.
– Bei der Arzneimittelausgabe: Ein Beispiel hierfür ist die Belieferung der Stationen und Funktionsbereiche des Krankenhauses mit Fertigarzneimitteln und Medizinprodukten.

Wenn ihr noch mehr darüber wissen wollt. Klickt hier!

Ein weiteres Beschäftigungsfeld, in das man nur schwer als PTA rein kommt, ist die pharmazeutische Industrie.
Hier hat die/ der PTA allerdings zahlreiche Möglichkeiten eingesetzt zu werden. Die Arbeitsbereiche reichen von der Klinischen Forschung über die Produktion und Qualitätskontrolle bis hin zum Kundenservice.

Die PTA in der Industrie noch einmal im Detail !

Viele Pharmaunternehmen suchen auch PTAs als Pharmareferenten. Pharmareferenten/-innen sollen ihren Arbeitgeber, sowie seine Produkte vorwiegend an Ärzte präsentieren, damit sie diese später verschreiben. Als Pharmareferent/-in kann man aber auch Vorträge im Namen seines Unternehmens abhalten.

Das waren jetzt nur grob ein paar Bereiche, in denen ausgebildete PTA arbeiten können!
Es gibt noch weitere Karrieremöglichkeiten. Kleine Anregung hierfür: als Berater der Krankenkassen, als selbstständige PTA – oder warum auch immer, sogar bei der Tierfutterherstellung. Doch auf die möchte ich fürs erste nicht näher eingehen.
Wie ihr sehen könnt ist der PTA-Beruf in jedem Bereich einzigartig und wird nie langweilig!

Berichte zu PTAs, die ihren eigenen Weg gemeistert haben, findet ihr hier!

Welcher Lerntyp bist du ?

Immer so viel zu lernen…..

Hast du schon einmal von den vier Lerntypen gehört ?
Wenn du weißt, welcher Lerntyp du bist kannst du dir viel Zeit und Stress ersparen. Außerdem läuft das Lernen dann auch einfach entspannter ab.

Die Lerntypen werden, wie schon erwähnt, generell in vier Kategorien unterteilt: der auditive, der haptische/kinästhetische, der visuelle und der kommunikative Lerntyp.

Der auditive Lerntyp

Als auditiver Lerntyp lernst du vorwiegend durch Hören und Sprechen.

Woran kannst du aber jetzt erkennen, dass du ein auditiver Lerntyp bist ? Vielleicht bewegst du ja eine Lippen beim Lernen oder sagst den Lernstoff laut vor dich her. Dies könnte darauf hindeuten ! Oder daran, dass du Audio-Dateien schnell auch auswendig wiedergeben kannst ! Auch Gedichte oder Melodien behältst du dir schnell, aber auch dauerhaft im Kopf !

Der auditive Lerntyp hört aufmerksam zu und erzählt das Gehörte hervorragend nach. Und sie sind Meister im Kombinieren !

Gehörst du zu diesem Lerntyp hast du somit den großen Vorteil besser passiv zu lernen. Du musst es nur einmal gehört haben – und zack! Schon ist es in deinem Gehirn verankert !

Der haptische oder auch kinästhetische Lerntyp

Dieser Lerntyp hat wohl die meisten Namen. Unter anderem wird er auch der motorische Lerntyp genannt.

Das Prinzip dieses Lerntyps lautet wohl „learning by doing“. Er speichert Sachen am besten, wenn er sie selbst ausprobieren darf. Also ab ins Labor mit euch und stellt mal ein paar Kapseln her !

Denn wenn ihr zu diesem Lerntyp gehört bringt es euch recht wenig, wenn ihr euch an den Schreibtisch setzt und die ganze Theorie immer wieder durchkaut. Ihr seid dann eben mehr praxisorientiert. Ihr wollt alles selbst ausprobieren und braucht natürlich auch Bewegung!

Meiner Meinung nach hat es dieser Lerntyp am schwersten in unserer theorielastigen Ausbildung…

Der visuelle Lerntyp

Als visueller Lerntyp kannst du dich auf das, was du siehst, verlassen. Du nimmst Informationen besser auf wenn du dir ein Bild anschaust – oder dir auch einfach selber eins erstellst.

Woher weiß ich, dass ich ein visuelle Lerntyp bin ? Bilder sind doch immer hilfreich beim Lernen ?
Diesen Lerntypen erkennt man daran, dass er sich häufig Notizen macht oder Skizzen anfertigt. Sie erinnern sich gut an Details und arbeiten genau und ordentlich.
Bei Spielchen in denen man sich Gesehenes schnell merken muss gegen besagten Lerntyp Vorsicht geboten. Ihr werdet haushoch verlieren, wenn ihr euch nicht ordentlich anstrengt. In Spielen, wie Memory ist er klar im Vorteil.

Der kommunikative Lerntyp

Für den Kommunikativen Lerntyp ist das Sprechen, aber vor allem auch der Austausch mit anderen das A und O!

Am bestern lernst du, wenn du den Stoff sprechen kannst. Außerdem erklärst und diskutierst du gerne. Am besten ist es dann, wenn du in der Gruppe lernst !

Vielleicht können dir auch Freunde oder Geschwister beim Lernen helfen ! Du kannst dir Karteikarten schreiben und dich mit ihnen Abfragen lassen. Fast wie in einer Quizshow !

Und – weißt du schon zu welchem Lerntyp du gehörst ? Nein ! Ist auch nicht schlimm.

Die harte Realität ist leider auch, dass man es auch gar nicht so leicht einteilen kann. Mischformen sind die Realität !
Theoretisch klingt diese Aufteilung ganz logisch. Aber in der Praxis kommen Lerntypen isoliert selten vor. Wenn du dich in mehreren dieser Beschreibungen wiedergefunden hast gehörst du zu den Mischtypen.
Schubladendenken ist hier nicht !

Wahrscheinlich denkst du dir jetzt so: ,,Naaaa toll, und was hat mir das ganze hier jetzt gebracht ?! „

Ganz einfach, wenn du weißt wo deine Stärken liegen, kannst du deine Lernmethoden auf dich abstimmen und so den maximalen Lerneffekt erreichen.
Auch wenn du meinst du gehörst zu allen Lerntypen – mehr oder weniger, bist du hier und da stärker !

Doch wie finde ich jetzt raus, wo meine Stärken und wo meine Schwächen liegen ?

Bald findest du hier einen Link zum Lerntypen-Test.